Ahrens+Sieberz - Effektiv bewässern


Effektiv bewässern und richtig bepflanzen
So wird der Garten fit für den Klimawandel

Der Tropf-Bewässerungs-Ring stellt die gleichmäßige Bewässerung des Baums über einen Zeitraum von bis zu acht Stunden sicher. Foto: djd/Ahrens+Sieberz

Amberg (djd|awz) - Eine üppige Blumenpracht und eine ertragreiche Gemüseernte beruhen oft auf dem jahrelangen Erfahrungsschatz des Gärtnermeisters. Doch der Klima-
wandel mit seinen Wetterextremen stellt Pflanzenfreunde vor neue Herausforderungen, die ein Umdenken nötig machen. Vor allem lange Trockenperioden und Hitze setzen der grünen Oase zu. Mit einer effektiven Bewässerung und der passenden Bepflanzung kann man seinen Garten "klimafit" machen.

Ohne Wasser kein Leben

Wasser benötigen sie alle, aber nicht alle Pflanzen sind gleich durstig. Die oberen Bodenschichten trocknen schneller aus. Flachwurzler wie Salate brauchen deshalb öfter eine nasse Gabe als Blumenkohl oder Kürbisse, die zu den Tiefwurzlern gehören.

Der Tropf-Bewässerungs-Sack wird einfach um den Baumstamm gebunden und mit Wasser gefüllt. Nun kann das Wasser gleichmäßig über Stunden in den Boden tropfen. Foto: djd/Ahrens+Sieberz

Um kein Wasser zu verschwenden, empfiehlt sich zudem eine gezielte Tröpfchenbewässerung in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden, wenn die Verdunstung gering ist. Der letzte Hitzesommer hat gezeigt, dass sogar Bäume mit ihrem weit verzweigten Wurzelgeflecht bei anhaltender Trockenheit auf zusätzliche Wassergaben angewiesen sind. Hierfür eig-
nen sich ring- oder sackförmige Bewässerungshelfer, wie sie etwa unter www.as-garten.de erhältlich sind. Sie werden rings um den Baumstamm platziert und mit Wasser gefüllt. Über einen Tropfmechanismus gelangt das willkommene Nass gleichmäßig über viele Stunden hinweg direkt an den Baum. Wenn die Sonne brennt, können handelsübliche Schattiernetze über empfindliche Pflanzen gespannt werden. Einen Schutz vor zu starken UV-Strahlen bieten aber auch Sträucher oder kleine Bäume, in deren Schatten zarte Gewächse sich wohlfühlen. Gartenteiche verbessern ebenfalls das Mikroklima.

Trockentolerante Pflanzen

Neben der effizienten Bewässerung ist die Auswahl robuster Pflanzen die beste Voraussetzung, um den Garten "klimafit" zu machen. "Ein kleines Klimawunder ist der Kiribaum Paulownia", begeistert sich Andrea Sieberz-Otto vom Pflanzenfachhandel Ahrens + Sieberz. Er kann viermal mehr Koh-
lendioxid speichern als Eichen oder Buchen und gibt im Gegenzug große Mengen an Sauerstoff an die Atmosphäre ab. Mit seinen Riesenblättern und den schönen lilafarbenen Glockenblüten setzt sich der aus Asien stammende Exot gekonnt in Szene. Unter den Blühpflanzen gehören beispielsweise Al-
lium oder Schafgarbe zu den trockentoleranten Gewächsen. Auch Sukkulenten wie Fetthenne und Mauerpfeffer fühlen sich an sonnigen Standorten wohl. "Sie speichern Wasser in ihren dicken Blättern und können so auch längere Trockenperioden überstehen", erläutert die Gartenexpertin. Zudem werden ihre Blüten gerne von Insekten besucht. Als großflächige Dachbegrünung sorgen sie für ein gutes Wohnklima und helfen, Schadstoffe aus der Luft zu filtern. Diese und andere robuste Pflanzen können unter www.as-garten.de bestellt werden.

Die Pflanzengattung "Sedum" kann Wasser in ihren Blättern speichern und übersteht daher Trockenperioden besser. Foto: djd/Ahrens+Sieberz

Der "Klimabaum" Paulownia beeindruckt durch seine großen Blätter und kann viermal mehr Kohlendioxid speichern als andere Bäume.
oto: djd/Ahrens+Sieberz

Auch verschiedene Gewürze wie Rosmarin gehören zu den trockentoleranten Pflanzen. Foto: djd/Ahrens+Sieberz



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